Der 2. Weltkrieg in Bergdietikon

Die letzte Zeitzeugin des 2. Weltkriegs auf der Bergdietiker K412 verschwindet!

Wer weiss noch was das ist? Viele von uns sind schon über diese Stelle in der Strasse gefahren und haben sich vielleicht gefragt, was da wohl drunter sein könnte!

Es sind keine Dolendeckel, sondern vorbereitete Schächte, um Eisenpfähle als Panzersperren einzusetzen. Die Pfähle mussten mit einem Kranpanzer eingesetzt werden. 

Zur Zeit des 2. Weltkrieges hatte sich die Schweiz vor einem drohenden Einmarsch der Deutschen Armee mit Abwehrbauten vorbereitet. Es wurde erwartet, dass die fremde Armee mit Panzern und vielen weiteren Kriegs-Fahrzeugen in die Schweiz eindringen würde. Um diese Angriffe abzuwehren und zu blockieren, wurden im ganzen Land Panzersperren gebaut. Die fix installierten Sperren wurden aus einzelnen grossen und massiven Betonklötzen errichtet. Die Klötze sahen aus wie Toblerone Stücke. 

Damit diese Sperren nicht auch unsere eigenen Fahrzeuge blockiert hätten, wurden in der Strasse tiefe Schächte vorbereitet, in welche man massive Eisenstangen stecken konnte. So konnte man die Strasse bis zum letzten Moment passierbar lassen und musste nur im Ernstfall sperren, der zum Glück nie eingetroffen ist! 

Der 2. Weltkrieg in Bergdietikon

Der Einfluss der Limmat-Stellung-Verteidigungslinie auf unsere Gemeinde

Die Limmatstellung (auch Limmatlinie) war eine Verteidigungslinie der Schweizer Armee während des Zweiten Weltkriegs. Sie erstreckte sich entlang des Flusses Limmat im Mittelland und sollte eine mögliche Invasion durch die Achsenmächte abwehren. Die Stellung war Teil des sogenannten "Reduit-Nord" und spielte eine zentrale Rolle in der Schweizer Verteidigungsstrategie.

In Bergdietikon gab es über 20 Bunker welche komplett auf Gemeindegebiet stehen, ein Bunker steht zur Mehrheit auf Dietikon Boden, weitere Bunker sind auf der Grenzlinie zu unseren Nachbargemeinden, welche auch einige Bunker auf ihrem Gebiet haben.  Alle Bunker sind noch vorhanden. Ein Bunker gehört in der Zwischenzeit der Gemeinde und eine Bunkeranlage wurde privat vergeben. Neben den Bunkern gab es Panzersperren, und später im kalten Krieg auch Sprengkanäle in den Strassen. Quellen: Wikipedia; Ortsmuseum-Bergdietikon

LINK: Geschichtskarte

#Militär #Krieg #Panzer 

Obwohl die Schweiz während des Krieges neutral blieb und von direkten Kampfhandlungen verschont wurde, prägten die Verteidigungsanstrengungen und die allgemeine Kriegssituation das tägliche Leben der Einwohner von Bergdietikon. Die Nähe zur Limmatstellung und die damit verbundenen militärischen Aktivitäten hatten einen Einfluss auf die Gemeinde und ihre Bewohner.

29. Januar 2025
Als es in Bergdietikon noch richtige Winter gab.... … fuhr der Bergdietiker Fredy Boll 1960, mit der Kandahar-Bindung, an den Hasenberg-Skitagen auf den 1. Platz.
10. Oktober 2024
Gastronomie im Wandel der Zeit in Bergdietikon Das älteste Lokal ist der Gasthof Herrenberg, der schon 1834 am ersten Standort gebaut und als Schenke betrieben wurde. Zwischen 1888 – 1991 bestand das Restaurant Egelsee mit einem eigenen Saal, in dem das gesellige und politische Leben der Gemeinde stattfand. 1893 wurde im Zentrum Bergdietikons das Restaurant Bergli errichtet, welches bis heute existiert. Im unteren Teil der Gemeinde gab es zwischen 1902 und den 1990er Jahren das Restaurant Schwyzerhüsli. Die Bergdietiker verstanden es immer schon die Gemeinschaft zu pflegen. Heute, 2024, gibt es 6 verschiedene Gastronomieangebote in unserer Gemeinde, finden Sie auf unserem Link die unterschiedlichsten Möglichkeiten auswärts zu essen. LINK: Geschichtskarte
27. August 2024
Olympiade 2024: Schützin Chiara Leone sicherte Gold für die Schweiz Haben Sie gewusst, dass sich der Bergdietiker Daniel Nipkow 1984 in Los Angeles mit dem Kleinkalibergewehr auf den 2. Platz schoss? Rund 2600 Schützenvereine gibt es in der Schweiz. Auch in Bergdietikon gibt es eine Schützengesellschaft. Letztes Wochenende organisierte sie das Egelseeschiessen, einen Vereinswettkampf mit Beteiligung auswärtiger Vereine. Seit 1883 existiert die Schützengesellschaft Bergdietikon und damals wie heute lockt die sportliche Betätigung, der Wettkampf mit anderen Schützen wie auch das gemütliche Beisammensein viele Mitglieder in den Verein und an die Anlässe. LINK: Geschichtskarte
19. Juli 2024
Schulferien 1894 (Sommerferien) Heute bedeuten Ferien: Reisen, Freizeit, Ausflüge, Spielen, Fahrradtouren, Wanderungen, ins Schwimmbad gehen Historisch betrachtet, bedeuteten Ferien für die Kinder arbeiten. Die grossen Sommerferien sind deshalb entstanden, weil die Kinder den Eltern bei der Feldbestellung und Ernte helfen mussten. Auch sonst hatten die Kinder wenig Freizeit, die Schulpflicht wurde bewusst als Instrument gegen die Kinderarbeit eingeführt. Das betraf vor allem die ländlichen Gebiete, wo Kinderarbeit in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielte. Heute sprechen vor allem Pädagogische Gründe für eine längere Ferienzeit. Nach einem langen Schuljahr benötigen Schüler und Lehrer eine ausgedehnte Pause zur Erholung. Diese Zeit ermöglicht es den Schülern, sich zu entspannen, Stress abzubauen und neue Energie für das kommende Schuljahr zu sammeln. Studien zeigen, dass Lernpausen und ein ausgewogener Rhythmus zwischen Lernphasen und Erholungsphasen die Lernmotivation und -effizienz steigern können. Die Sommerferien sind ein integraler Bestandteil dieses Rhythmus.  Quelle: schulmuseum.ch
12. Juni 2024
Friedenskonferenz «Path to Peace» auf dem Bürgenstock Noch immer sind unsere Wälder voller Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg. Sie sind stillgelegt oder wurden, wie in Bergdietikon von der Gemeinde gekauft, um als Museum umgenutzt zu werden. Und schon wieder ist es nötig eine Konferenz für den Frieden einzuberufen. Lernen wir wohl nie aus der Geschichte?
29. Mai 2024
Es gibt viele schöne Wander- und Ausflugsziele in Bergdietikon, heute schlagen wir Ihnen folgende vier Orte vor:
14. Mai 2024
Termiten oder Biber? Auf dem Weg zum Egelsee - von Termiten überfallen
5. Mai 2024
«Grenzen überschreiten» So geht Museum Heute: Analog trifft Digital
14. April 2024
«Grenzen überschreiten» Vernissage zur neuen Ausstellung im Ortsmuseum-Bergdietikon ( Link : Newsletter mit allen Informationen )
28. März 2024
Tinder 1900? - Wie war das wohl mit der Partnersuche um 1900? Partnersuchende fanden sich in einer «Stubete» oder über eine Agentur, welche im «Genossenschafter» ein Inserat schaltete.
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